Die Gewinner 2009

Die Düsseldorfer des Jahres 2009

Düsseldorf, 17. Dezember 2009 – Der regionale Fernsehsender center.tv Düsseldorf hat gestern in einer feierlichen TV-Gala zum ersten Mal die Auszeichnung "Düsseldorfer des Jahres" vergeben. Geehrt wurden Menschen, die sich in besonderer Weise um die Landeshauptstadt verdient gemacht und Herausragendes geleistet haben. Der "Düsseldorfer des Jahres" wurde in den Kategorien "Wirtschaft", "Sport", "Kultur", "Lebenswerk", "Soziales Engagement" sowie "Fairness & Courage" verliehen. Die Veranstaltung soll künftig jedes Jahr stattfinden.

Erster Laudator des Abends war Düsseldorfs Oberbürgermeister Dirk Elbers. Er ehrte Stefan Piecuch in der Kategorie "Fairness & Courage". Der Düsseldorfer hat nicht nur das Leben eines Polizisten gerettet, sondern sich selbst dabei auch in Gefahr gebracht. Piecuch griff ein, als er am 8. Mai diesen Jahres gegen 23 Uhr mitbekam, dass zwei Männer auf seinen Nachbarn brutal einschlugen. Der Angegriffene, ein Polizist, war Zeuge geworden, wie die beiden Männer auf der Straße randalierten. Sowohl Piecuch als auch sein Nachbar wurden verletzt. Obwohl Stefan Piecuch noch heute an den Folgen leidet, sagt er: "Ich würde jederzeit noch einmal so reagieren." Die Täter wurden festgenommen.

In der Kategorie "Sport" wurde Fortuna-Trainer Norbert Meier als "Düsseldorfer des Jahres" ausgezeichnet. Die Laudatio hielt der Generalsekretär des Deutschen Fußballbundes Wolfgang Niersbach. Dank Meiers Unterstützung schaffte der Düsseldorfer Traditionsverein Fortuna im Mai diesen Jahres endlich den lang ersehnten Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga.

Den "Düsseldorfer des Jahres" in der Kategorie "Soziales Engagement" erhielt die pädagogische Leiterin des Kinderhospizes Regenbogenland, Melanie van Dijk, aus den Händen von Sven Gösmann, dem Chefredakteur der Rheinischen Post. Van Dijk und ihr Team engagieren sich täglich für todkranke Kinder und die betroffenen Familien. Die Kategorie "Soziales Engagement" ist ein Publikumspreis. Hier konnten die Düsseldorfer Bürger selbst mitbestimmen und im Vorfeld eigene Vorschläge einreichen. Melanie van Dijk bekam zudem ein Preisgeld von 2500 Euro von der METRO überreicht. Das Geld kommt dem Kinderhospiz Regenbogenland zugute.

In der Kategorie "Wirtschaft" wurde der Düsseldorfer Unternehmer Albrecht Woeste ausgezeichnet. Gewürdigt wurden seine unternehmerische Schaffenskraft, sein Engagement für die Rennbahn Grafenberg, seine Unterstützung des Brauchtums und sein Einsatz für den Fußballverein Fortuna Düsseldorf. Die Laudatio hielt Horst Klosterkemper. Der Laudator war lange Jahre in führender Position bei Henkel, bevor er Geschäftsführer der Messe Düsseldorf wurde. Albrecht Woeste ist Ur-Enkel des Firmengründers Fritz Henkel und war zuletzt Aufsichtsratsvorsitzender des Konzerns.

Michael Becker, Intendant der Tonhalle, hielt die Laudatio auf Manfred Hill. Der Vorsitzende des städtischen Musikvereins erhielt den "Düsseldorfer des Jahres" in der Kategorie "Kultur". Ausgezeichnet wurde Hills Engagement für die bürgerliche Musikkultur in Düsseldorf, seine Unterstützung der musikalischen Basisarbeit an Grundschulen und sein unermüdlicher Einsatz als Mitglied und Vorsitzender des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf. Manfred Hill ist unter anderem Initiator des Projekts "Singpause". Dabei lernen Grundschüler im Chor zu singen.

Abschließend wurde die Auszeichnung "Düsseldorfer des Jahres" in der Kategorie "Lebenswerk" von Weihbischof Dr. Heiner Koch an Engelbert Oxenfort übergeben. Der Düsseldorfer "mit Leib und Seele" unterstützt seit Jahrzehnten unermüdlich das Düsseldorfer Brauchtum, engagiert sich für die Düsseldorfer Mundart, setzt sich für die Kunst- und Kulturlandschaft in Düsseldorf ein und bereichert so das Leben der Menschen in Düsseldorf. Engelbert Oxenfort hat unter anderem das Kulturfestival Altstadtherbst ins Leben gerufen, erhielt bereits zahlreiche karnevalistische Auszeichnungen und ist Träger des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse.

Moderiert wurde die TV-Gala "Düsseldorfer des Jahres" von den center.tv-Moderatoren Christian Zeelen und Claudia Monréal vor 250 geladenen Gästen im Henkel-Saal auf der Ratinger Straße in der Düsseldorfer Altstadt.

Musikalisch untermalt wurde der festliche Abend von den Akademisten der Düsseldorfer Symphoniker und einem fulminanten Soloauftritt des Opernsängers und überzeugten Italo-Düsseldorfers, Riccardo Mancini.